Fest der Zürcher Stadtheiligen / Ի Յիշատակ Ցիւրիխ Քաղաքի Սուրբերու, Ուղղաբար Եկեղեցիներու Միացեալ Աղօթք 10.09.2021

Gemeinsame orthodoxe Vesper
zum Fest der Zürcher Stadtheiligen

 Die Legende von Felix, Regula und Exuperantius, der Zürcher Stadtheiligen.

Felix war ein Offizier der Thebäischen Legion, die, ausschliesslich aus Christen bestehend, ums Jahr 303 von Ägypten nach Helvetien verlegt wurde, wo im heutigen Martigny Kaiser Maximian von ihnen ein Opfer für seine Göttlichkeit verlangte.

Die Christen weigerten sich, wurden in der Folge zweimal dezimiert und schliesslich sämtlich von einem Felsen bei St. Maurice zu Tode gestürzt.

Felix entkam dem Massaker, zusammen mit seiner Schwester Regula und seinem Diener Exuperantius, und floh nach Zürich. Dort predigten sie das Christentum und tauften.

Im Zuge der damals einsetzenden Christenverfolgung liess der römische Statthalter Decius sie foltern und auf dem Felsen hinrichten, über dem heute die Wasserkirche steht. Nach der Hinrichtung erhoben sich die drei und trugen ihre Häupter auf die nächste Anhöhe, dorthin, wo heute das Grossmünster steht.

Das offizielle Siegel der Stadt Zürich zeigt die drei Heiligen mit ihren Köpfen in der Hand. Die Legende ist ebenfalls in mehreren Bildern im Kreuzgang des Fraumünsters gemalt.

Die drei Heiligen waren – nach heutiger Definition – koptische Christen, was Zürich zu einer grösseren Öffnung gegenüber orthodoxen Christen anregen könnt

Felix Regula 2012